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UDI Genussrechte 1 + 2

Bei den UDI Genussrechten 1 und 2 wurden von UDI ausbezahlte Zinsen wieder von den Anlegern zurückverlangt, da diese angeblich zu Unrecht bezahlt worden wären, was bisher keinesfalls unstrittig geklärt ist (wie behauptet). Derzeit unterbreitet UDI/Langnickel den Anlegern wieder mal unfaire Angebote, die man unter sehr knapper Frist annehmen sollte. Das Ganze liegt bei der Schlichtungsstelle ÖRA in Hamburg – dort sollte man erstmal nachfragen, bevor man vorschnell etwas von UDI unterschreibt.

Diese Auskunft ist keine Rechtsberatung und wir können keine Gewähr dafür übernehmen.

Teilnahme an der ÖRA-Schlichtung ist freiwillig, bei Nichtteilnahme (falls man schon einen Termin bekommen hat) sollte abgesagt werden.

Zahlungen vor 2011 sind aufgrund der absoluten zehnjährigen Verjährung in jedem Fall verjährt! Bis zum Jahr 2017 sind die Ansprüche von UDI wegen der kenntnisabhängigen Verjährung nicht mehr durchsetzbar! – Entscheidend ist, wann die jeweiligen Zahlungen individuell erfolgt sind. Wichtig ist auf jeden Fall die „Erhebung der Einrede der Verjährung“.

Eventuell ist eine vollständige Forderungsabwehr möglich. – Jede/r Betroffene/r kann sich auch selbst an die UDI werden und den vorgeschlagenen Vergleich in Höhe von 28% (d.h. 72% der ursprünglichen Forderung) nachverhandeln. Hier scheinen noch höhere Abschläge von der ursprünglichen Forderung möglich zu sein. Außerdem wurde der Gewinn falsch berechnet (da Zinszahlungen abgezogen worden sind).

Unsere Anwältin bietet eine gemeinsame Vertretung für eine geringe Aufwandspauschale an, unsere IG wird voraussichtlich eine Teil der Kosten übernehmen. Sie würde dann einen gemeinsamen Verhandlungstermin in Hamburg für unsere Mitglieder wahrnehmen. Bei Interesse bitte Email an: udi@schirp.com mit der Angabe ob es von der ÖRA schon einen Gütetermin gibt (inkl. Güteantrag) und das evtl. vorliegende Vergleichsangebot von Langnickel.