IG-UDI

Unsere Interessensgemeinschaft „IG-UDI“ hat sich 2020 aus geschädigten Anlegern gebildet (keine Anwälte), die bei der UDI GmbH Finanzanlagen gezeichnet haben. Wir arbeiten ausschließlich ehrenamtlich, unser Interesse ist es, noch möglichst viel von unserem Anlegergeld zu retten, dazu brauchen wir Sitze in den Gläubigerausschüssen. Über das Investmentcheck-Forum von Stefan Loipfinger haben wir voneinander erfahren und tauschen uns seither regelmäßig auch über dieses Forum aus: investmentcheck.community

Unsere Gemeinschaft wächst stetig, um uns unabhängig zu informieren. Mitglied kann jeder Anleger von UDI-Produkten (Festzinsanlagen, Genussrechte, ect.) werden. Durch die unsachgemäße Geschäftsführung und Missmanagement der UDI, haben wir alle zusammen sehr viel Geld verloren. Das ist umso bedauerlicher, da wir alle dort investiert haben, im Glauben in nachhaltige Energiesysteme zu investieren, um die dringend benötigte Energiewende hierzulande voranzubringen. Ein Großteil unseres Geldes dürfte verloren sein, dennoch wollen wir die Verantwortlichen nicht „ungeschoren“ davonkommen lassen.

Die Gegenseite hatte versucht mit äußerst unfairen „Angeboten“ (U20) die Anleger davon zu überzeugen ihre Anlagen zu einem Bruchteil des Rückkaufpreises an UDI-Projektgesellschaften zu verkaufen, deren Zahlungsfähigkeit sehr zweifelhaft ist. Mangels Zustimmung ist das genauso gescheitert, wie schon Langnickels erste Aktion im Frühjahr 2021. Völlig widersinnig formuliert er das als „Zustimmung der Mehrheit zum Sanierungskonzept“. Vermutlich wusste er vorher schon, dass die Bafin eine Rückabwicklungsanordnung, wie jetzt für UDI FZ 11 geschehen, erlassen würde. Seit 9.9.22 sind auch die FZ 10, 12, 13, 14 und ImmoSprint FZ I und 2 insolvent.

Für die Interessensvertretung der Anleger ist deshalb das wichtigste die Besetzung des Gläubigerausschusses. Bei den bestehenden Gläubigerausschüssen für die UDI FZ 2 – 9 Anlagen ist das Verfahren dafür äußerst unfair gelaufen. Gleich zu Beginn wurden von UDI bzw. dem Insolvenzverwalter fertige Schreiben für die Stimmrechtsvollmacht mit „empfohlenen“ Anwälten verteilt. Unsere Anwältin wurde nicht einmal erwähnt, wir hatte keine Chance. Gutgläubige Anleger haben einfach den Vordruck unterschrieben. Leider widerholt sich dieses unfaire Vorgehen von UDI gerade wieder bei den neu insolventen Gesellschaften. – Man sollte als geprellter Anleger doch äußerst kritisch sein wenn ausgerechnet UDI mit ihren Werbeschreiben und Telefonanrufen ihnen gewogene Anwälte empfiehlt. Anleger, die das U20-Angebot angenommen haben, werden angerufen und massiv unter Druck gesetzt. Angeblich müsse man von Hutten sein Stimmrecht geben, andernfalls wäre der U20-Vertrag angeblich hinfällig. Einige Anleger fühlten sich regelrecht bedroht.

Auch jetzt werden Anleger angeschrieben und 5 Anwälte empfohlen, denen man eine unwiderrufliche! (ohnehin ein Unding) Stimmrechtsvollmacht geben soll. Dass diese unparteiisch sind und nicht von der kostenlosen (bzw. von unserem Geld finanzierten) Werbung profitieren, glauben wir nicht. Das sieht sehr nach Absprachen aus und kann nicht zum Vorteil der Anleger sein. – Deshalb rufen wir alle Anleger auf keinesfalls diesen Anwälten ihr Stimmrecht zu geben. Teilweise wird von denen und einem „zugekauften Schreiberling“ ganz massiv Stimmung gegen uns gemacht im Internet. So hat dieser bereits einen Tag nach der nichtöffentlichen Gläubigerversammlung für den FZ 11er einen komplett erlogenen und beleidigenden Artikel veröffentlicht. Weder wir, noch das Gericht gab solche Interna preis – diese Infos können also nur von der Gegenseite widerrechtlich weitergeben worden sein, das ist ungeheuerlich. – Man will unbedingt verhindern dass wir in den Gläubigerausschuß kommen und somit den Insolvenzverwalter kontrollieren könnten – was ja die eigentliche Aufgabe dieses Ausschusses ist. – Angeblich hätten wir den Datenschutz verletzt, was natürlich nicht der Fall ist. Als geschädigte Anleger haben wir ein berechtigtes Interesse Einsicht in Insolvenzakten u.a. zu nehmen, daran ist nichts unseriös. Ebensowenig sind wir eine „Mandantenbeschaffungsmaschine“ für unsere Anwältin. Die kostenfreie Stimmrechtsvertretung hat nichts mit einem kostenpflichtigen Mandat zu tun. Da stellt sich doch auch die Frage warum UDI dann ihre Anwälte empfiehlt?

Ein tatsächlicher Datenschutzverstoß liegt unseres Erachtens von der UDI GmbH vor. Zum wiederholten Mal verschickt UDI Werbeschreiben für ihre Anwälte und diffamiert unsere IG und unsere Anwältin aufs schlimmste. Seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist der Insolvenzverwalter der „Anlegerservice“ und nicht mehr die UDI GmbH, d.h. diese dürfte die Anleger gar nicht mehr anschreiben. In dem Brief wird auch für die Kanzlei Schiller geworben, die sich gern als „Anlegervertreter“ bezeichnet. Diese Kanzlei hat die Sprecher unserer IG nun verklagt wegen unseres Rundschreibens an die Anleger und macht einen angeblich erlittenen „Schaden“ von 1.500,- für ihre Mandanten geltend, weil diese von uns kontaktiert wurden. Allerdings hat sich NIEMAND bei uns wegen unseres Schreibens beschwert – ganz im Gegenteil, viele haben sich ausdrücklich bedankt dafür. Herr Schiller empfiehlt also Anlegern gegen ebenfalls geprellte Anleger vorzugehen – ohne jegliche rechtliche Grundlage.

Erstaunlich ist bei dem neuen „11er Rundschreiben“ auch dass für eine Gemeinschaft von einem Anwalt Jens Reime geworben wird, der für den 11er gar nicht kandidiert. Dieser schreibt: „das Wichtigste ist Schnelligkeit“. Dann verwundert es aber dass der Anwalt von Hutten die Wahl des Gläubigerausschusses verhindert hat und jetzt nochmal für den UDI FZ 11 ein neuer Verhandlungstermin am 12.10. stattfinden muß – das ist sicher nicht im Interesse der Anleger. – Was haben all diese Schreiben und die haltlose DS-Klage gegen uns bitte schön mit einer „Interessensvertretung“ noch zu tun? Hier wird sinnlos Geld verschwendet, wofür?

– Aber mit substanzlosen und gehässigen Diffamierungen kann man natürlich Stimmung machen – der eigentlichen Sache, nämlich noch einen Rest von unserem Kapital zurückzubekommen, dient das sicher nicht. Dienlicher wäre es wenn Herr Langnickel endlich mal aktuelle Geschäftsberichte vorlegen würde.

Damit tatsächlich unsere Anlegerinteressen vertreten werden, können Sie sich eine Vollmacht für unsere Anwältin, Dr. Schmidt-Morsbach, unter https://schirp.com/de/udi/vollmachten/ herunterladen. Bitte ausfüllen und im Original via Post an die genannte Adresse schicken. Das kann man selbst dann noch machen wenn man bereits seine Stimme anderweitig vergeben hat – vor Gericht zählt nur die neueste Vollmacht, die älteren verfallen somit. Kosten entstehen für Sie keine – das ist nur für die Stimmrechtswahrnehmung, daraus ergeben sich keine weiteren Verpflichtungen. Für die Besetzung des Gläubigerausschusses ist diese aber ganz entscheidend.

Erfreulicherweise hat das Landgericht Leipzig nun auch erkannt dass der Insolvenzverwalter Dr. Wallner in Sachen UDI wohl nicht „ganz neutral“ im Sinne der Anleger handelt und hat im Juli 2022 dessen Entlassung angeordnet – s. Artikel bei investmentcheck.de, auch das Handelsblatt findet das bemerkenswert. Unverständlicherweise wurde Dr. Wallner bei den neueren Insolvenzen (UDI FZ 14) nun wieder als Insolvenzverwalter eingesetzt. Was ist da eigentlich los beim Insolvenzgericht in Leipzig, das die Anordnung des Landgerichtes einfach übergeht (ist ja ein anderes UDI-Verfahren)?

Die Aufnahmegebühr in unsere Interessensgemeinschaft beträgt einmalig 50,- Euro. Davon bezahlen wir u.a. die regelmäßigen Zoomkonferenzen mit Experten die Ihre Fragen beantworten. Ebenso haben wir damit z.B. die Insolvenzanträge für die UDI Festzinsanlage 2 – 9 finanziert. Über den Beitrag erhält man auch Zugang zum „internen UDI-Forum“ nur für IG-UDI Mitglieder, indem man noch nähere Infos bekommt und sich ungestört austauschen kann.

2021 und 2022 haben wir mehrere Sammelklagen eingereicht. Weitere Sammelklagen sind geplant, je nachdem, ob z. B. die Bafin noch weitere Abwicklungsanordnungen erlässt oder Insolvenzen beantragt werden. Durch die Sammelklagen reduzieren sich die Gebühren für ein Gerichtsverfahren erheblich gegenüber einer Einzelklage. Wenn Sie Interesse an einer evtl. Klage haben, melden Sie sich unverbindlich bei uns oder unserer Anwältin.

Bei den Genussrechten wurden von UDI ausbezahlte Zinsen wieder von den Anlegern zurückverlangt, da diese angeblich zu Unrecht bezahlt worden wären, was bisher keinesfalls unstrittig geklärt ist (wie behauptet). Derzeit unterbreitet UDI/Langnickel den Anlegern wiedermal unfaire Angebot, die man unter sehr knapper Frist annehmen sollte. Das ganze liegt bei der Schlichtungsstelle ÖRA – dort sollte man erstmal nachfragen bevor man vorschnell etwas von UDI unterschreibt und die weitere Entwicklung abwarten.

In Sachen Hansapark/Skapa warten wir auf den Berichtstermin im Insolvenzverfahren.

In Presse und TV wurde bereits über unsere IG berichtet.

Nur gemeinsam sind wir stark und können mehr
erreichen.

Wenn Sie sich uns anschließen wollen, dann nehmen Sie bitte via E-Mail Kontakt zu uns auf unter info (at) ig-udi.de.

Wenn Sie die „Kaufangebote“ von Herrn Langnickel / U20 angenommen haben, dann melden Sie sich bitte vorab per E-Mail bei uns mit dieser Angabe. Ob dieser Vertrag überhaupt rechtsgültig ist, steht noch nicht fest. Der Insolvenzverwalter selbst bestreitet das – deshalb ist es auch widersinnig dass der Anwalt von Hutten behauptet dass man ihm „verpflichtend“ sein Stimmrecht übertragen müßte – das ist nicht wahr. Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen, niemand kann Sie zwingen Ihr Stimmrecht zu vergeben!

Laden Sie hier Ihren Antrag auf Mitgliedschaft in der IG-UDI herunter, entweder als Word-Dokument mit Formularfeldern zum Ausfüllen oder als PDF zum Ausdruck und zusätzlich die Anleitung.

Unsere Informationen zur Datenverarbeitung gemäß Art. 13 DSGVO (Erhebung von Daten für die Mitgliederverwaltung) finden Sie hier.